Wo soll ich anfangen? 5 Tipps für den Einstieg in einen nachhaltigeren Lifestyle

Geposted von Andrea Pitz am

Das Thema Nachhaltigkeit ist überall präsent. Im Fernsehen, auf Social Media, in der Familie und dem Freundeskreis, auf der Arbeit…dir ist die Wichtigkeit des Themas bewusst, aber du weißt einfach nicht, wo du anfangen sollst? Vielleicht denkst du auch, Nachhaltigkeit sei nicht mit deinem Lifestyle kompatibel oder du denkst, deine kleinen Veränderungen würden keinen Unterschied machen. In diesem Artikel zeigen wir dir kleine Tipps, die sich ganz easy in deinen Alltag integrieren lassen und dir dabei sogar das Leben erleichtern. Viel Spaß!

 

Stell’ auf Leitungswasser um.

Du trinkst sowieso schon hauptsächlich Wasser? Super. Dann überleg’ dir doch einfach mal, ob eine Investition in eine hübsche Wasserflasche zum Nachfüllen eine Option für dich ist. Klingt banal, hat aber riesige Vorteile - sowohl für dich, als auch für die Umwelt. Du sparst dir den Stress, gekauftes Wasser kistenweise in deine Wohnung zu schleppen. Außerdem schont es deinen Geldbeutel. Und du nimmst auch nicht mehr ungewollt Hormone und Mikroplastik zu dir, wenn du statt aus PET-Flaschen, aus Glas- oder Aluminiumflaschen trinkst. Die Umwelt profitiert dabei davon, dass weniger Müll produziert werden muss und eine Menge CO2 eingespart wird, die ansonsten beim Transport des Wassers anfällt.

 

 

Packe eine Stofftasche in deine Handtasche

Auf dem Heimweg noch kurz für ein, zwei Produkte in den Supermarkt oder in die Drogerie, und plötzlich hat man beide Hände voll. Wer kennt es nicht? :-) Bevor du dann zu einer Tüte greifen musst, wäre es doch wirklich praktisch, schon einen Beutel dabei zu haben. Diesen Tipp mögen wir besonders, da wir seither keine Produkte mehr zur Kasse jonglieren mussten. Es hat sich für uns als die deutlich entspanntere und elegantere Alternative zum Balanceakt zur Kasse und dem darauffolgenden schlechten Gewissen für den Kauf einer Tüte erwiesen. Und wenn wir ehrlich sind, ist für einen klein gefalteten Stoffbeutel in fast jeder Handtasche noch ein Platz frei.

 

Mach’ deinen Geldschein zu einem Wahlschein

Mit jeder deiner Kaufentscheidungen zeigst du, was dir als Konsument wichtig ist. Versuche doch deshalb einmal, auf das ein oder andere Kaufkriterum zu achten. Das können zum Beispiel ökologische Herstellung, regionale Produkte oder faire Produktionsbedingungen sein. Achte beispielsweise auf die Herkunft deines Obst und Gemüses. Es lohnt sich, ein paar Gedanken daran zu verschwenden, wo und wie du dein Geld ausgibst. Palmöl hängt beispielsweise unmittelbar mit der Abholzung von Regenwäldern zusammen. Oft findest du aber für deine Lieblingsprodukte tolle Alternativen, die noch besser schmecken. Gutes Gewissen inklusive! Auch Modemarken haben oft unfaire Produktionsbedingungen. Denn für Produkte, die wir billig einkaufen, bezahlen häufig andere Menschen einen viel zu hohen Preis. Doch auch hier gilt - von 0 auf 100 muss nicht sein. Versuche einfach, bewusster in deinen Entscheidungen zu sein. Jede gute Entscheidung hat einen Einfluss auf das große Ganze. 

 

Probier’ neue Dinge aus

Bei dir um die Ecke hat ein neuer Unverpackt-Laden eröffnet? Cool! Statte diesem doch einfach mal einen Besuch ab. Die Besitzer freuen sich sicher über deinen Besuch und du kannst neue, spannende Dinge entdecken, von denen du vorher noch nichts gehört hast. Oder hast du schon mal eine Bambuszahnbürste ausprobiert? Das ist tatsächlich gar nicht so spannend, aber schränkt dich in deinem Leben auch gar nicht ein. Außerdem macht sich die Zahnbürste auch schön im Badezimmer!

 

Versuche, den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren

Die weltweite Produktion tierischer Produkte erzeugt mehr CO2, als alle Transportmittel zusammen. Keine Angst. Keiner verlangt von dir, auf der Stelle zum Veganer zu werden. Probier’ es doch mal mit einem fleischlosen Tag in der Woche - oder auch nur einer Mahlzeit. Du bist ratlos, was du dann noch essen sollst? Essen Vegetarier und Veganer nur Gras? Wir können dich beruhigen - so ist es nicht. Es gibt tolle vegetarische und vegane Rezepte und Alternativen. Und wenn du nicht weißt, wo du dabei anfangen sollst, bieten auch immer mehr Restaurants super leckere Gerichte ganz ohne Fleisch an. Selbst in Supermärkten finden immer mehr Produkte auf rein pflanzlicher Basis Einzug. Mandelmilch, veganes Eis, veganer Parmesan - lecker! Das sind nur einige unserer Highlights. Und durch jede deiner vegetarischen oder veganen Mahlzeiten setzt du ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung, Rodung der Regenwälder und Welthunger.

 

Wir hoffen, in den oben aufgelisteten Tipps ist auch die ein oder andere Idee für dich dabei. Wie du siehst, startet Nachhaltigkeit in kleinen Schritten und wirklich jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Hast du Fragen oder Anregungen zum Thema? Was interessiert dich? Schreib’ uns gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen und freuen uns auf dein Feedback!

 

Bis bald,

 

Andrea 

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Kommentare


  • Hey Charlotte,

    diese Information kannst du bei deinem Wasseranbieter finden. Dieser ist verpflichtet, alle Angaben über Mineralstoffe einmal jährlich auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Leitungswasser ist auch eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Schau doch einfach mal bei deinem Wasseranbieter nach!

    Liebe Grüße :-)

    Andrea von LEMOCEAN am
  • Hi Andrea, das mit dem Leitungswasser ist ja ganz schön, aber auf der Sprudelflasche kann ich alle Inhaltsstoffe nachlesen. Mineralstoffe und so. Da hab ich beim Leitungswasser keine Ahnung was drin ist.

    Charlotte am

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