Wie Routinen dir in der Selbstisolation helfen können

Geposted von Andrea Pitz am

Ein Virus hat die Welt im Griff - seit nun schon über einem Monat sind wir alle dazu angehalten, Zuhause zu bleiben und Kontakt zu Menschen möglichst zu meiden. Viele Arbeitnehmer sind im Home Office, Fitnessstudios haben geschlossen, Wochenendpläne sind auf unbestimmte Zeit gecancelt. 

Kurz gesagt: das Leben Vieler findet nun innerhalb ihrer eigenen vier Wände statt. Natürlich ist es ein absolutes Privileg, mit genügend Nahrung, einem Dach über dem Kopf und mit der Familie und den Freunden nur einen Anruf weit entfernt in der Selbstisolation zu stecken. Dennoch kann die gesamte Situation einem ganz schön aufs Gemüt schlagen.

Doch was tun, wenn das ganze Leben plötzlich nur noch in der eigenen Wohnung stattfindet? Wenn du schon alle Filme und Serien geschaut hast und auch alle anderen Aktivitäten anfangen, dich zu langweilen?

 

Die Lösung: Bilde eine Routine

Routine - also jeden Tag das gleiche machen? Ja. Klingt langweilig, kann allerdings unfassbar hilfreich sein. Sobald du deine Zeit Zuhause aktiv gestaltest, anstatt das Leben nur an dir vorbeiziehen zu lassen, fühlst du dich schnell besser. 

Arbeitest du im Home Office, mach’ dir am Anfang der Woche einen Plan, was du innerhalb der Woche alles erledigen möchtest und verteile es auf die einzelnen Wochentage. Dann ist es außerdem wichtig, dass du dir feste Arbeits- und Pausenzeiten festlegst, denn sonst verschwimmen Arbeit und Freizeit, Excel-Sheet und Wäscheständer, Telefonkonferenz und Couch sehr schnell. Das führt dann letztendlich dazu, dass du das Gefühl hast, die Arbeit sei überall und immer präsent - was sie definitiv nicht sein soll. Wenn du kannst, ist es also auch von Vorteil, dir einen Platz in der Wohnung einzurichten, den du in Zeiten der Selbstisolation auch wirklich nur für die Arbeit nutzt. So hast du abends die Möglichkeit, abzuschalten und ermöglichst dir so den nötigen Abstand zu deiner Arbeit.

Selbstisolation Corona Traurig

Natürlich spricht auch nichts dagegen, wenn du das ganze Wochenende in deinem Pyjama im Bett bleibst und Katzenvideos anschaust. Doch auf Dauer kann sich das negativ auf deine Psyche auswirken. Fühlst du dich abends schlapp, geh’ doch am nächsten Mittag mal eine kleine Runde spazieren, suche dir ein kleines Projekt zuhause, an dem du gerne arbeitest oder räume einfach ein bisschen deine Wohnung auf. Auch hier kann es helfen, dir im Vorfeld freier Tage Gedanken zu machen, was du alles schaffen möchtest. Du wirst sehen, dass du dich am nächsten Abend schon besser fühlst.

 

Und wenn ich es morgens nichtmal aus dem Bett schaffe?

Dann bietet sich hier direkt eine Morgenroutine an. Stelle dir den Wecker am Besten täglich auf die gleiche Uhrzeit und stehe sofort auf. Eine mögliche Routine kann wie folgt aussehen: 30 Minuten Yoga, 15 Minuten Meditation, danach duschen, Kaffee und Frühstück. Ebenfalls hilft es, sich fürs Home Office anzuziehen und fertig zu machen, anstatt den ganzen Tag in Jogginghose zu verbringen (jaaaa, wir wissen, dass das sehr verlockend klingt…). Stell’ dir dabei einfach vor, du würdest wie gewohnt zur Arbeit gehen. Denke beim Gestalten deiner Routine aber auch immer daran, dass sie zu dir passen und dir den Tag erleichtern soll, um dir ein rundum gutes Gefühl zu vermitteln.

Das Wichtigste ist es am Ende, nicht einfach ziellos in den Tag zu leben. Was an vereinzelten Tagen sehr schön sein kann, kann auf Dauer schnell emotional anstrengend werden. Hast du bereits eine Routine oder denkst darüber nach, eine in deinen Tag zu integrieren? Lass’ es uns gerne in den Kommentaren wissen! 

← Älterer Post Neuerer Post →



Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.