Plastik in den Ozeanen - was kann ich tun?

Geposted von Andrea Pitz am

Immer öfter hören wir in den Nachrichten, wie sehr Plastikmüll unsere Ozeane belastet. Zum aktuellen Zeitpunkt befinden sich bereits über 5 Billionen Plastikteilchen in den Weltmeeren. Sicher hast du auch schon von riesigen Müllstrudeln oder Mikroplastik, das über unser Abwasser in die Weltmeere gelangt, gehört, oder auch davon, wie Meeresbewohner sich in Müll verheddern, ihn sogar fressen und daran sterben.

 

Was wir dafür können

In öffentlichen Räumen fällt oftmals auf, wie viel Müll verteilt ist: an Bahnhöfen, in Wäldern, in Parks, an zentralen Plätzen und auch in der Nähe von Gewässern siehst du sicher oft viel Müll herumliegen. Doch auch Plastik, das wir nicht sofort als solches erkennen, belastet unsere Umwelt: das sogenannte Mikroplastik. Es beschreibt Plastikpartikel, die kleiner als 5 Millimeter sind. Diese finden sich häufig in herkömmlicher Kosmetik: Duschgele, Peelings und weitere Pflegeprodukte beinhalten kleinste Partikel, die im Abwasser nicht herausgefiltert werden können und so praktisch ungehindert in die Weltmeere gelangen. Doch auch durch das Waschen unserer Kleidung gelangt bei jedem Waschgang ein wenig Plastik in die Meere.

 

Was an Plastik in den Weltmeeren so schlimm ist

Die Tatsache allein, dass sich Plastik in den Meeren befindet, löst schon Unbehagen aus, da es sich einfach falsch anfühlt.  Die wohl offensichtlichste Gefährdung durch Plastik in den Weltmeeren geht dabei davon aus, dass Meerestiere sich in Plastik verfangen oder dieses anstatt ihrer natürlichen Nahrung aufnehmen und infolge dessen daran sterben. Durch die Aufnahme von Plastik wandert dieses außerdem durch die Nahrungskette, woran weitere Lebewesen verenden. 

Doch auch Korallen leiden unter dem Plastik. Wenn sie kleine Partikel in sich aufnehmen, sind sie oft nicht mehr in der Lage, diese auch wieder auszuscheiden. Legt sich ein größeres Stück Müll auf eine Koralle, so kann diese daran ersticken. Dadurch sterben unsere Korallenriffe immer schneller ab.

Am Ende sind aber nicht nur Meeresbewohner von der massiven Umweltbelastung betroffen, sondern auch der Mensch. Nehmen beispielsweise Fische Mikroplastik in sich auf und landen später auf unseren Tellern, so nehmen wiederum auch wir diese Teile in unseren Körper auf.

Umweltverschmutzung

Wie wir vermeiden können, dass es noch mehr wird

Die Bemühungen der Politik zur Säuberung unserer Weltmeere waren bisher nicht sonderlich zufriedenstellend. Besser agieren hier private Initiativen und einige NGOs. Dabei wurden durch The Ocean Clean Up auch bereits Techniken entwickelt, um die Meere vom gigantischen Müllstrudel im Pazifik zu befreien. 

Da wir in unserem Alltag aber nicht jedes Wochenende damit verbringen können, am Strand Müll einzusammeln, gibt es ein paar Tricks, wie wir das Meer im Alltag vor weiterer Verschmutzung schützen können. Dass wir grundsätzlich die Verwendung von Plastik möglichst vermeiden sollten und unseren Müll immer entsprechend entsorgen, ist dir vermutlich bereits klar.

Doch es gibt noch andere, super einfache Methoden zur Vermeidung der Meeresverschmutzung. Dazu zählt beispielsweise das Umstellen von herkömmlicher Kosmetik auf Naturkosmetik. Auch die Verwendung eines Waschbeutels (z.B. von Guppyfriend) bei der Wäsche von Kleidung ist hier eine gute Möglichkeit. Dieser verhindert, dass Partikel ins Abwasser gelangen und beeinträchtigt deinen Waschvorgang nicht. Wenn du neue Kleidung kaufst, solltest du darüber hinaus darauf achten, dass sie aus biologisch abbaubaren Materialien bestehen, wie beispielsweise diese tolle Yoga-Leggings oder dieses Top, die beide aus Bambusviskose hergestellt sind.

Bleib’ auf dem Laufenden, wenn wir dir hier im Magazin weitere tolle Wege vorstellen, um Plastik oder Mikroplastik ganz einfach zu reduzieren - ohne, dass es einen Einfluss auf deinen Lebensstil halt. Melde dich einfach für unseren Newsletter an, um keine Neuigkeiten mehr zu verpassen. 

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