Ein etwas anderer Blick auf das Coronavirus

Geposted von Andrea Pitz am

Aktuell scheint es nur noch ein einziges Gesprächsthema zu geben, denn ein Virus hält die Welt gerade in seinem Bann: Covid-19, weitläufiger bekannt als das Coronavirus. Öffentliche Einrichtungen schließen, das Haus soll am Besten nur noch zum Arbeiten und Einkaufen verlassen, soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. 

Das ist einschränkend, oder?

Ja. Aber es ist dringend notwendig. Auch wenn du jung, fit und gesund bist und das Virus womöglich keine großartigen Auswirkungen bei dir zeigt. Zuhause bleiben ermöglicht eine verlangsamte Ausbreitung von Covid-19 und sorgt so dafür, dass Krankenhäuser nicht überlastet werden und kranke Menschen eine angemessene Versorgung erhalten können. Dabei geht es aufgrund der Kapazitäten tatsächlich nicht nur um diejenigen, die schwer an Corona erkrankt sind, sondern auch um weitere Menschen, die aufgrund anderer Krankheiten auf Intensivstationen liegen. Denn sind durch das Coronavirus die Kapazitäten in unseren Krankenhäusern überlastet, so bedeutet dies eine verschlechterte medizinische Versorgung - in allen Bereichen.

Lasst es uns als ein Privileg sehen, dass von uns jungen Menschen gerade lediglich verlangt wird, daheim zu bleiben soweit es geht und dass wir die soziale Isolierung mit genügend Lebensmitteln in einem warmen, sauberen Zuhause verbringen können. Und lasst uns dankbar für alle sein, die unsere Systeme am Leben erhalten, wie beispielsweise Krankenhauspersonal oder Mitarbeiter in Supermärkten und Apotheken, die zusätzliche Schichten arbeiten, um der Situation aktuell gerecht werden zu können.

Wir denken, die meisten von uns haben nichts dagegen, einfach mal einen Mittagsschlaf zu machen oder einen Serienmarathon zu starten. Dir wird trotzdem langsam langweilig und du kannst keine Serien und Filme mehr sehen, und der vierte Mittagsschlaf in zwei Tagen reicht dir nun so langsam? Dann nutze die Zeit doch mal für eine der folgenden Aktivitäten:

 

Aufräumen und Ausmisten

Es tut immer gut, ein bisschen Platz im eigenen Zuhause zu schaffen und dich von Dingen zu trennen, die zwar sicher toll sind, du sie aber überhaupt gar nicht mehr nutzt. Angefangen im eigenen Kleiderschrank, über die Küche bis hin zum Bad finden sich sicher einige Schränke in deinem Zuhause, denen ein bisschen Ordnung nicht schaden wird.

 

Lesen

Wer kennt ihn nicht - den guten, alten Neujahrsvorsatz, im nächsten Jahr ganz bestimmt mehr zu lesen. Und, wie weit bist du schon gekommen? Wie viele ungelesene Bücher stapeln sich noch neben deinem Bett? Jetzt ist die Zeit, ein bisschen zu schmökern und den Lesewurm in dir rauszulassen. Und hast du erstmal ein paar Seiten gelesen, willst du sicher gar nicht mehr aufhören…

 

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Soziale Kontakte pflegen

Warte…was? Ja, du hast richtig gelesen. Pflege doch mal all deine Kontakte, die du in den letzten Wochen und Monaten hast schleifen lassen. Dabei wollen wir natürlich nicht, dass du dich mit super vielen Leuten triffst. Aber warum verabredet ihr euch denn nicht für eine Runde Skype oder FaceTime in der Sonne? Ihr könnt beide das Wetter auf der Terrasse genießen, helft, die Verbreitung des Virus zeitlich zu verzögern und kommt gegenseitig wieder auf den neuesten Stand.

 

Yoga und Home-Workouts

Dir fällt die Decke auf den Kopf und du willst dich unbedingt bewegen? Verstehen wir. Unsere Lieblings-Fitness- und Yogastudios meiden wir gerade aber lieber. Stattdessen kannst du einfach zuhause deine Matte ausrollen und loslegen. Solltest du noch keine Matte für daheim haben, wirst du hier fündig.

Wenn du keine Gewichte zur Hand hast, helfen dir Resistance-Bänder, Wasserflaschen oder einfach eine knackige HIIT-Sequenz dabei, deinen Puls zu steigern und deinen Bewegungsdrang auszuleben. Soll es doch an die frische Luft gehen, suche dir am besten eine Strecke zum Laufen, Radfahren oder Spazieren gehen aus, an der sich nicht viele Menschen tummeln.

 

 

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung in Zeiten von Corona, Quarantäne und eingeschränkten sozialen Kontakten? Erzähl’ uns gerne davon in den Kommentaren oder auf unseren Social Media Kanälen. 

Aktuelle Informationen zur Ausbreitung von Covid-19 und worauf du jetzt achten solltest, findest du unter anderem auf der Webseite der WHO oder des Bundesgesundheitsministeriums

 

Bleib' gesund und bis bald! 

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